Kurzfassung

Die Aufnahme in Round Table geschieht durch die Empfehlung eines Mitgliedes und bedarf der einstimmigen Billigung aller anderen

Hintergrund

Jeder Verein ist darauf angewiesen, für Nachwuchs zu sorgen, um seine Existenz zu sichern und sein Vereinsleben zu bereichern. Für roundtable gilt dies im Besonderen, da der Austritt jedes Mitglieds spätestens mit gut 40 Jahren unfreiwillig erfolgt. Jeder Tabler ist deshalb angehalten, nach potenziellen Mitgliedern Ausschau zu halten.

Kandidaten

Gemäss Statuten muss ein Tabler 18 - 40 Jahre alt sein und eine verantwortungs-
volle berufliche Tätigkeit ausüben. Die meisten sind mit 18 Jahren noch in Ausbildung, nicht in einer verant-
wortungsvollen Position und noch nicht sesshaft.

Die Sesshaftigkeit ist Voraussetzung für eine längere Mitgliedschaft und damit eine starke Verbundenheit. Ein Kandidat sollte deshalb mindestens 24 und höchstens 36 Jahre alt sein. Ausserdem: Es dürfen max. 2 Mitglieder mit der selben Tätigkeit am Tisch sein. Damit soll eine einseitige Prägung des Tisches verhindert werden.

Prozedere

Suche: Hat ein Tabler einen Kandidaten in seinem Umfeld entdeckt, so spricht er ihn nicht darauf an, sondern stellt ihn per Mail allen Tablern vor.
Wenn 1 Veto gegen einen Kandidaten eingelegt wird, erfolgt gar nicht erst eine Anfrage.

Anfrage: Ohne Veto beauftragt der Präsident den Tabler, der nun Götti ist, den Kandidaten anzufragen, ihm anhand des Info-Flyers roundtable näher zu bringen, ihm das Aufnahmeprozedere zu erklären und ihn zu den Veranstaltungen einzuladen.

Kennen lernen: Der Götti informiert den Tisch per Mail, an welchen Anlässen der Kandidat erscheint. Mit seiner ersten Teilnahme wird aus dem Kandidaten ein Pipeliner.

Der Tisch und der Pipeliner haben während 3 Anlässen Gelegenheit, sich kennen zu lernen. Nach 3 besuchten Anlässen fragt der Präsident per Mail alle Mitglieder an, ob sie mit der Aufnahme des Pipeliners einverstanden sind.


Wahl: Geht ein Veto ein, informiert er den Götti und dieser den mittlerweiligen Ex- Pipeliner, selbstverständlich ohne Namen zu nennen. Damit ist das Prozedere beendet. Geht kein Veto ein, wird das Prozedere weiter geführt.

Aufnahmegespräch: Der Präsident, der Götti, der Pipeliner und seine Partnerin treffen sich zu einem ungezwungenen Essen. An diesem Treffen geht es insbesondere darum, sicher zu stellen, dass auch die Partnerin roundtable kennt, über die Vorzüge und Verpflichtungen einer Mitgliedschaft informiert ist und sie unterstützt.

Zeremonie: Die offizielle Aufnahme des Pipeliners an den Tisch erfolgt an einem w.m. speziellen Anlass. Dabei bilden die Tabler einen Kreis um den Pipeliner, allesamt mit einem Glas und Inhalt. Die Satzung wird durch den zuletzt aufgenommenen Tabler vorgelesen. Der Präsident hält eine kurze Rede, heisst den Neuen am Tisch willkommen und übergibt ihm feierlich die Isignien (2 Pin, Wimpel, Directories).

Der neu aufgenommene Tabler ergreift das Wort. Zum Abschluss wird das Trinklied „a sa svingervi...“ gesungen und angestossen.

Einstand

In Absprache mit dem künftigen Präsidenten wird der neue Tabler bei einem Anlass im folgenden Jahr seine Tätigkeit vorstellen und z.B. einen Apéro ausrichten.









Daniel Keiser / Daniel Eugster, HV-Beschluss 18.12.2012